Nördlich von Johannisbad (557 - 797 m), dem "böhmischen Gastein", das mit seinen radioaktiven. den Wildbächen von Gastein ähnlichen Thermalquellen in einem waldreichen Seitental der Aupa am Südfuß des Schwarzen Berges liegt, befindet sich auf der Höhe zwischen dem Johannisbach und dem Klausengrund das als Sommerfrische und Winterparadies besuchte Dörfchen Schwarzenberg (700 - 1100 m), das eine wunderschöne Streulage inmitten reizender Gebirgswiesen hat und von bewaldeten Bergen umrahmt wird.
Der kleine Ort mit seinen vor der Vertreibung 370 deutschen Einwohnern besaß mehrere Hotels und zahlreiche Fremdenheime und wies hohe Besucherzahlen auf.
Die hochromantische, vom Klausengraben (Seifenbach) durchströmte Talschlucht, mit vielen kleinen Wasserfällen liegt zwischen dem Schwarzen Berg (1299 m) und der östlich von diesem auf einem Seitenrücken sich erhebenden, kugelförmigen, waldbedeckten Kuppe des Forstberges (1268 m) und wird auch "Klausengraben" genannt.
Es verwundert deshalb nicht ,das das malerische Engtal ein beliebtes Ziel der Landschaftsmaler war. Leider hatte der prächtige Waldbestand in der Gebirgsschlucht durch Windbruch in den dreißiger Jahren stark gelitten.
Durch den Klausengrund selbst gelangte man auf dem "Luisenweg" welcher am Waldhaus begann entlang des Seifenbaches und an den Kleinen und Großen Kühnelbauden vorbei links hinauf nach den Schwarzschlagbauden (1299 m), die an der Nordseite der Gipfelfläche des Schwarzen Berges am Waldrand prachtvoll gelegen sind.
Seinen Ursprung hat der Klausengrund auf der ganz einen isolierten Standort von Knieholz aufweisenden "Mooswiese" (1188 m) oberhalb der Kühnelbauden, während der Urlasgrundbach (Name von Urla = Bergahorn) von der Schwarzschlagbaude herabkommt .